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Traditionelle Heizung oder Infrarotheizung: Welche Art der Heizung sollte man wählen?

  • Allgemein

Traditionelle Heizung oder Infrarotheizung: Welche Art der Heizung sollte man wählen?

Heutzutage ist es wichtig, eine sorgfältige Wahl in Bezug auf das zu verwendende Heizsystems zu treffen, wobei man die finanziellen Mittel und die Umwelt im Auge behalten sollte. Traditionelles Heizen ist definitiv eine gute Lösung, aber sind wir sicher, dass es die beste ist? Wäre es nicht besser auf Infrarotheizung umzusteigen? Wie arbeitet Letztere? Schauen wir uns kurz die Eigenschaften an:

  • Heizung: Energieeffizienz, Umwelt und Kosten
  • Traditionelle Heizung
  • Eine bessere Wahl für alle: die Infrarotlampe

 

Heizung: Energieeffizienz, Umwelt und Kosten

Die heutige technologische Entwicklung ermöglicht es, für ein einzelnes Bedürfnis mehrere Lösungen zur Verfügung zu haben. Wenn es sich bei diesem Bedürfnis um Umwelt- und Energiefragen handelt, ist es notwendig, ausreichend Bescheid zu wissen, um die richtige Wahl treffen zu können. Wir werden immer sensibler gegenüber dem Thema Klimawandel und halten es zunehmend für notwendig, im Kleinen zu handeln, um den Energieverbrauch im Alltag zu verbessern. Ein erster Schritt um unseren Beitrag zu leisten, besteht darin, Entscheidungen zu treffen, die den Energieverbrauch beim Heizen von Häusern, Arbeitsplätzen oder Freizeitorten verbessern. Darüber hinaus steigen die Kosten für fossile Brennstoffe, welche als primäre Heizquelle gelten, ständig an. Das wiederum führt zur Erhöhung der Gesamtheizkosten.

 

Traditionelle Heizung

Traditionelle Heizung ist in Häusern, Büros und in Orten des kommerziellen Handels vorhanden. Herkömmliche Heizsysteme bestehen aus klassischen Wandheizkörpern in verschiedenen Formen und Materialien, die durch Kupferrohre mit einem Kessel verbunden sind.

Die Kosten herkömmlicher Heizungen sind naturgemäß eng mit dem Marktpreis fossiler Energieträger (z. B. Gas) verbunden. Um der Preisschwankung der Hauptenergiequelle des traditionellen Heizens entgegenzuwirken und die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, hat die EU die Unternehmen ab September 2015 gezwungen, ausschließlich Brennwertkessel herzustellen und zu vermarkten. Diese Kessel gewinnen einen Teil der bei der Verbrennung abgegebenen Wärme zurück. Auch bei der Entwicklung der Heizkörper wurde ein Fortschritt erzielt. Der Heizkörper ist das letzte Element, das die Wärme an die zu beheizende Umgebung überträgt. Heute bestehen Heizkörper aus Gusseisen, Stahl und Aluminium. Sie werden zunehmend effizienter.

In Anbetracht dieser Entwicklungen und der häufigeren Verwendung von Thermostaten mit Zeitschaltuhr, scheint es, als würde die traditionelle Heizung die Umwelt respektieren und die Kosten senken. In Wirklichkeit gibt es aber einige Aspekte, die zu berücksichtigen sind, wenn es darum geht “wie” die Wärme in die Umwelt geleitet wird. Heizkörper und Strahlungsplatten verbreiten die Wärme in der Umgebung durch die Luft. Die Wärme wird somit vom Heizkörper in die Luft und erst danach an die Umgebung und zuletzt an die Anwesenden übertragen. Hier zeigt sich der offensichtlichste Fehler herkömmlicher Heizsysteme: sie können noch so gut entwickelt sein, es wird immer eine bestimmte Menge Energie (Wärme) abgegeben, die entweder zerstreut wird oder unerwünschte Oberflächen erwärmt. Auf diese Weise sind die Ausgaben und die Umweltverschmutzung unnötig hoch.

 

Eine bessere Wahl für alle: die Infrarotlampe

Wir gewöhnen uns immer mehr daran, Heizsysteme mit Infrarotlampen in Räumen oder im Freien zu sehen.

Infrarot-Paneele senden elektromagnetische Wellen aus, die nur dann Wärme erzeugen, wenn sie mit einem festen Körper in Kontakt kommen. Das Material, aus dem die Infrarotlampen hergestellt werden, ist ein schwarzes, keramisiertes Aluminium. Es ist das Material, das die meisten Infrarotstrahlen aussendet.

Die Infrarotlampe erwärmt nicht die Luft und vermeidet dadurch jeglichen Wärmeverlust. Die Energieeffizienz ist sehr hoch, denn es werden nur Personen, Objekte und Oberflächen gewärmt. Die Erwärmung erfolgt durch Strahlung bzw. durch eine direkte Wechselwirkung zwischen der Wärmequelle und dem zu beheizenden Körper, ohne die Luft zu erwärmen. Der Weg der Wärme ist daher nicht Wärmequelle – Luft – zu beheizender Körper, sondern ein direkter Weg Wärmequelle – zu beheizender Körper. Dank dieses Systems umgeht eine Infrarotlampe ein weiteres Manko der herkömmlichen Heizung: Die Bewegung der heißen Luft von oben nach unten. Auf diese Weise ist selbst die oft problematische Beheizung sehr hoher Räume (Fitnessstudios, Kirchen, Schwimmbäder) oder von Außenanlagen viel schneller und effizienter.

Sobald die Infrarotlampe eingeschaltet ist, wird die Komforttemperatur sehr schnell erreicht, wodurch Verschwendung vermieden und Kosten weiter reduziert werden können. Durch die Strahlung wird die erzeugte Wärme sofort vom erwärmten Objekt auf das zu erwärmende Objekt übertragen, buchstäblich mit Lichtgeschwindigkeit.

Wenn die Strahlen einer Infrarotlampe auf einen warmen Körper treffen, der wiederum Infrarotstrahlen emittiert, wird der Energieverbrauch automatisch reduziert.

Eine Infrarotlampe ist besser als ein klassischer Heizkörper, weil die Heizvorrichtung keinen Wärmeverlust zulässt. Ein Teil, der vom klassischen Heizkörper erzeugten Wärme wird immer auf die Wand übertragen, an der sich der Heizkörper befindet. Eine Infrarotlampe hingegen gibt den Großteil ihrer Wärme an die zu heizende Umgebung ab.

Moderne Infrarotlampen sind mit einem Lichtvariator ausgestattet, durch den der Energieverbrauch optimiert werden kann, wenn keine maximale Leistung benötigt wird. Einige Infrarotlampen sind auch mit automatischen Sensoren ausgestattet, damit sich die Lampen nur in Anwesenheit einer Person aktivieren. Diese Funktion erhöht die Energieeffizienz und spart Kosten bei der Beheizung der oft leeren Räume.

Die Infrarotlampe hat im Vergleich zu einem herkömmlichen Heizungssystem das Heizkörper verwendet, einen viel größeren Anwendungsbereich. Sie ist eine effiziente, vollständige und smarte Heizmethode. Es sind keine Rohrleitungen, Heizkörper oder Boiler erforderlich, sondern es reicht ein Anschluss an das Stromnetz. Dank dieser Eigenschaften ist die Infrarotheizung ideal für die Wärmediffusion im Freien, was durch herkömmliche Heizungen einfach nicht möglich ist. Ein Heizkörper erzeugt zudem Ruß, Staub, Schimmel oder Kondensation, was die Wände der Umgebung, in der er installiert ist beeinflusst. Bei einer Infrarotlampe passiert das nicht.

Wie oben erwähnt, sind Infrarotlampen smart. Sie sind einfach und schnell zu installieren und können ganz einfach von einem Smartphone verwaltet werden. In der Tat sind moderne Infrarotstrahler häufig mit Bluetooth-Geräten ausgestattet, mit denen man den Einsatz um 360 ° steuern kann.

Da die Ästhetik auch immer eine wichtige Rolle spielt, sind die derzeitigen Infrarotlampen ästhetischer als andere Heizkörper, die teilweise sehr sperrige Gegenstände sind. Infrarotlampen können an Wänden, Decken, Balken montiert oder als Stehlampe aufgestellt werden und gelten als echte Einrichtungsgegenstände.

Kurz gesagt, das Heizen mit Infrarotlampen ist deutlich besser als das herkömmliche Heizen. Weniger Streuung der Heizenergie bedeutet weniger Umweltverschmutzung und erheblich niedrigere Kosten für die Beheizung des eigenen Zuhauses, der Arbeitsumgebung oder der Geschäftsräume, intern oder extern. Eine wirklich bessere Wahl für alle.

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